Stuhl 23 D-a

Der Stuhl ist als besonders kostengünstig herzustellendes Produkt konzipiert. Die Bauteile sind aus Betonschalungsplatten herausgefräst und in ihrer Form auf eine Minimierung des Verschnitts ausgelegt. Beim Fräsen des Materials werden so zugleich zwei Kanten erstellt.

Der Stuhl ist stapelbar und ermöglicht ein entspanntes, zurück-gelehntes Sitzen. Durch die noch vorne breiter werdende Sitzfläche erlaubt der Stuhl, ähnlich einem Hocker, aber auch eine bequeme Nutzung ohne Anlehnen des Rückens.

Sitzfläche, Rückenlehne und die beiden Zargen sind jeweils mit zwei Dübel und einer Schraube in einer Seitenwange befestigt. Die Verschraubung sichert den nötigen Anpressdruck der Bauteile bis die Dübelverbindung nach Aushärten des Leims belastbar ist. Diese Konstruktion macht 23 D-a zu einem versandfähigen und vom Anwender selbst ohne großen Aufwand montierbaren Produkt. 23 D-a war 1998 eine Auftragsarbeit für camp.

Konzept: Ausgediente Leitzordner werden nicht entsorgt, sondern als Baumaterial für Notunterkünfte verwendet. Sie bringen dadurch wieder Ordnung in das Leben notleidender Menschen in Krisengebieten und obdachlosen Mitmenschen in unserer Gesellschaft.

Als Verbindung von Ordner zu Ordner wird die ordnereigene Hebelmechanik genutzt.

Die Verspannung der einzelnen Ordner geschieht über Zurrgurte, die durch die vorhandenen Hebelmechaniken durchgeführt werden.

Verschiedene Strukturen sind möglich. Sowohl lineare Strukturen für eine größere Personenanzahl, als auch ’Iglus’ für zwei bis drei Personen sind denkbar. Die ’geschuppte’ Anordnung der Leitzordner gewährleistet das Ablaufen von Niederschlag. Eine mehrmalige Verwendung der Strukturen an verschiedenen Einsatzorten ist denkbar.